Wie schön, dass es die Grünen gibt

Wir leben ja in einer Zeit der Ungewissheiten. Flüchtlinge sind keine Flüchtlinge mehr, sondern Migranten, und werden dennoch als „Refugees“ bezeichnet. Der Staat muss uns plötzlich vor Schutzsuchenden schützen. Wer heute nur einen Glühwein trinken möchte, der kann im nächsten Moment schon Opfer eines Terroranschlags werden. Angekündigte Fachkräfte entpuppen sich zu multiplen Persönlichkeiten mit einem Sinn fürs Geld scheffeln. Eine einstmals konservative Partei driftet radikal nach links ab. Und nicht mal das Wetter macht mehr so, wie es soll. Ganz zu Schweigen von dem Umstand, dass man heutzutage nicht mal mehr asiatisch bestellen kann, ohne sicher zu sein, dass die Ente süß-sauer wirklich von einem Asiaten gekocht wurde.

Wie schön, wenn sich in dieser postfaktischen Zeit mit all ihren Irrungen und Wirrungen – und all ihren Irren – noch eine gewisse Kontinuität beobachten lässt. Denn während die CDU dank Angela Merkel längst nicht mehr konservativ ist, die SPD auch keine Arbeiterpartei mehr und ausgerechnet eine Sarah Wagenknecht überraschend weitsichtige und reflektierte Bedenken an der Einwanderungspolitik äußert, bleibt zumindest eine Partei sich und ihrem Unsinn treu: die Grünen.

Das neue Jahr ist noch keine Woche alt und die Grünen haben es bereits zwei Mal in die Schlagzeilen geschafft. Einerseits dank Simone Peter, die doch wirklich der Überzeugung ist, dass der polizeiliche Code „Nafris“, der für „nordafrikanische Intensivtäter“ steht, rassistisch sei – ebenso wie das Vorgehen der Polizei gegen diese Problemgruppe, die gerne zu Tausenden auf Domplatten Krieg feiert und Frauen begrapscht und auch in diesem Jahr vermutlich wieder zahlreich zu einem geplanten Opferfest nach Köln pilgerte.

Wer dieses Vorgehen der Polizei als „Racial Profiling“ kritisiert, der hat ganz offensichtlich nicht verstanden, wie Profiling funktioniert. Das ist nämlich so als würde man sich darüber empören, dass beim Ausbruch der Hühnerpest nur Hühnerställe kontrolliert werden, aber keine Hundehütten. Hier offenbaren sich gleich zwei grüne Konstanten. Erstens: Täter zu Opfern stilisieren. Und zweitens: strikte Realitätsverweigerung. Dazu auch ein ganz wunderbarer Facebook-Post des Autors David Berger: „Nichteuropäer sind immer Opfer, sie sind nicht rassistisch, sexistisch, imperialistisch, homophob, transphob – Westler/Europäer sind immer Täter, sie sind rassistisch, sexistisch, imperialistisch, homophob, transphob.“ Das könnte genau so im grünen Wahlkampfprogramm stehen, seit immer.

Für die zweite Schlagzeile sorgt kurz darauf Dirk Behrendt, der als neuer Berliner Jusitzsenator und als erste Amtshandlung endlich Unisex-Toiletten in öffentlichen Gebäuden einrichten will. Anhand eines Beispielportfolios sei deshalb eine „Bestandsaufnahme durch Planstudium und Objektbegehung“ vorgesehen, mit anschließender Kostenschätzung. Die Gebäude, die der Justizsenator für sein politisches Lebenswerk vorgesehen hat, seien zwei Kultureinrichtungen, Amtsgerichte, eine Senatsverwaltung, ein Jobcenter, eine Schule, ein Finanzamt, ein Polizei- und ein Feuerwehrgebäude, heißt es in verschiedenen Medien.

Dank Behrendt offenbaren sich hier nicht nur eine, nicht nur zwei, sondern gleich drei grüne Konstanten. Wie wunderbar! Erstens: Lieber Symbolpolitik als Realpolitik. Zweitens: eine völlig wirre Prioritätensetzung, bedenkt man, dass in Berlins Rangliste der größten Probleme sicher nicht (und auch nicht vor dem Terroranschlag) Unisex-Toiletten ganz oben stehen. Und drittens: radikale Minderheiten- bis Mini-Minderheiten-Politik, statt sich auch nur ansatzweise den drängenden Fragen unserer Zeit zu widmen und sich auf die Mehrheit der Menschen in diesem Land zu konzentrieren.

Kurzum: Schön, dass bei den Grünen alles beim Alten ist – und ich mich auch künftig wundern darf, warum es immer noch Menschen gibt, die diese völlig nutzlose Partei tatsächlich wählen. Liebe Grünen, wie schön, dass es Euch gibt.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s