Die Menschenfreunde aus dem Kongo

In der Tagesschau werden mittlerweile regelmäßig Beiträge gezeigt, die, vorsichtig ausgedrückt, ein ganz kleines bisschen eingefärbt daherkommen. In der Regel sind das entweder Beiträge über die AfD oder solche, die sich mit dem menschgewordenen Leibhaftigen beschäftigen. Auch heute ging es wieder um diesen Donald Trump, der als Oberhaupt der immer noch größten Macht der Welt veranlasst hat, aus dem UN-Menschenrechtsrat auszutreten. Und zwar aufgrund des offenkundig einseitigen Umgangs desselbigen mit Israel. Der Judenstaat hat wegen den sich durch und durch nach Frieden und Freiheit sehnenden Palästinensern, aus deren Reihen gerade erst wieder Raketen statt weißer Tauben gen Israel geschickt wurden, nämlich eine Agenda-Stammplatzgarantie, wogegen die USA wiederholt protestierte. Leider ohne Erfolg, weshalb das Kabinett Trump nun Konsequenzen zog und aus dem „Jauchegrube der politischen Voreingenommenheit“ (Mike Pompeo / Nikki Haley) austraten.

Aber natürlich war der Grund des Austritts nicht das zentrale, das wirklich wichtige Thema in der Tagesschau. Für das Zwangsgebührenunternehmen zeigt der Austritt nur wie unsolidarisch und egoistisch die USA unter Trump geworden sind. Unter Berücksichtigung der Umstände, die hinter dem Austritt aus der Jauchegrube stecken, eine mindestens diskutable Interpretation. Der Beitrag endete mit der Feststellung aus dem Off, dass unter dem Austritt am Ende doch vor allem diejenigen zu leiden hätten, deren Menschenrechte verletzt würden. Im Menschenrechtsrat sitzen übrigens die Menschenfreunde Kongo, Kuba und Venezuela. Die haben freilig keine Agenda-Stammplatzgarantie, sondern nur eine Sitzplatzgarantie. Die Agenda ist für die echten Regime reserviert. Jene zum Beispiel, die die einzig wahre Demokratie im Nahen Osten sind.

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2 Antworten auf „Die Menschenfreunde aus dem Kongo

  1. Ja, Herr Krischke, das kann ich unterschreiben. Ich bin weder ein Parteienmensch, noch halte ich mich an irgendwelche Mehrheiten, dafür habe ich, so glaube ich wenigstens, Anstand, Ehrfurcht und Respekt von Zuhause mitbekommen. Das bedeutet dann aber auch, Stellung zu einer Sache zu beziehen und zwar ohne wenn und aber. Wenn dadurch der Ruf beschädigt werden könnte, dann interessiert mich das nicht, weil ich eben auch zu mir selber stehe. Wie Sie wohl selber erlebt haben, kann es Konsequenzen haben, wenn man gegen den Strom schwimmt. Das gilt auch für Trump, der eh nichts richtig machen kann. Dafür haben wir ja Merkel, Junker Dragi oder Macron, die allesamt über jeden Zweifel erhaben sind. Gut, die können ja nicht anders, und sie können sich ja nicht einmal schämen. Was, und wie schnell es im Augenblick in Europa und vor allem in der EU abläuft, das ist beängstigend und schlicht nicht nachvollziehbar. Aber, es ist allemal sehr interessant. Danke Herr Krischke und Ihnen alles Gute. b.schaller

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