Zeichen für die Debattenkultur: ARD- und ZDF-Verantwortliche diskutieren bei der AfD

In Dresden fand jüngst eine Diskussionsrunde statt, bei der sich der Autor Michael Klonovsky und der ehemalige BILD-Journalist Nicolaus Fest mit Kai Gniffke, Chefredakteur von ARD-aktuell, und Peter Frey, Chefredakteur des ZDF, über das Thema „Meinung und Medien“ diskutierten. Primär ging es bei der Veranstaltung um den Umgang der (öffentlich-rechtlichen) Medien mit der AfD. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass die Diskussionsrunde tatsächlich eine AfD-Veranstaltung war. Meines Erachtens nach müsste das die erste ihrer Art sein, bei der sich gleich zwei öffentlich-rechtliche Entscheidungsträger in die Höhle des politischen Löwen wagen. Insofern darf die Veranstaltung durchaus als ein wichtiges und richtiges Signal für die Debattenkultur gewertet werden. Wer sich selbst einen Eindruck von der Diskussionsrunde machen möchte, kann dies auf Youtube tun. Ich werde sie mir ansehen und gegebenfalls einen Beitrag dazu schreiben. Moderiert wurde die Veranstaltung übrigens von Klaus Kelle (Medienunternehmer) und Andreas Lombard (Chefredakteur des CATO-Magazin).

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Eine Antwort auf „Zeichen für die Debattenkultur: ARD- und ZDF-Verantwortliche diskutieren bei der AfD

  1. Geehrter Herr Krischke, Das ist doch schon mal ein Anfang und es ist allerhöchste Zeit, dass endlich ein Anfang gemacht wird. Beschämend, dass ein Öffentlicher Auftritt der AfD als höchst gefährlich eingestuft werden muss. Dass es in Deutschland nicht mehr möglich sein soll, dass Menschen sich nicht mehr mit ihrer eigenen Meinung äussern dürfen ohne in irgend einer Form abgestraft, geächtet oder gar existenzbedrohend verfolgt werden, das lässt tief blicken. Es braucht viel mehr Plattformen wie die Ihre oder die Achse, die eine Breitenwirkung bekommen. Vielleicht sollte es ein gemeinsames Dach mit relevanten Berichten geben. Es müssen Mittel und Wege gefunden werden, damit ein Gegengewicht zu den Öffentlichen Fake-Sendern entstehen kann, damit auch die „Alten“ und die „Bequemen“ wieder einen Bezug zu neutraler Berichterstattung und Information bekommen. Filme wie derjenige vom Nato-Gipfel mit dem völlig besoffenen Junker, die sollten in die Welt gebracht werden. Informationen zur EZB und Draghi und all seine Verflechtungen dürfen nicht im dunkeln bleiben. Die Fehlkonstruktion der EU und auch des Euro selbst, mit den wichtigsten Gefahren müssen verständlich und kurz unter das Volk gebracht werden. Nur so ist ein „Erwachen“ möglich, weil ich der Überzeugung bin, dass die Wähler durchaus in der Lage sind, sich eine Meinung zu machen. Danke für diesen Artikel und Ihre wichtigen Informationen, die eben immer zum Nachdenken anregen. b.schaller

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