Private Seenotrettung mit schlechtem Ruf

Die Augsburger Allgemeine hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey ausgewertet. Das Ergebnis: ein klare Mehrheit der Deutschen bewertet privat Seenotrettung negativ. Das heißt selbstverständlich nicht, dass die Befragten gleichzeitig dafür sind, Menschen ertrinken zu lassen, auch wenn das manch einer gerne so deuten würde. Es geht selbstverständlich um Debatten über NGOs wie der „Lifeline“, denen vorgeworfen wird, sie würden mit Schleppern zusammenarbeiten beziehungsweise sie seien die eigentlichen Schlepper. Kurzum: 54,3 Prozent der Befragten bewerten private Seenorettung sehr negativ und negativ. Nur ein Drittel stimmte für positiv, wovon wiederum nur die Hälfte (16,3 Prozent) solche Engagements sehr positiv sehen. Und nun?

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